Dienstag, 21. August 2012

Hähnchen-Saltimbocca mit Ofentomaten und Gnochi

Hähnchen-Saltimbocca, Ofentomaten,
Gnochi und Balsamicosauce
Saltimbocca heißt übersetzt "Spring in den Mund!". Ursprünglich wird dieses Gericht mit Kalbfleisch gemacht, aber mit Hähnchenbrustfilet funktioniert es auch.
Die Vorbereitung der Hähnchenfilets braucht etwas Fingerspitzengefühl, aber mit Übung und dank Fertiggnochi ist das Gericht in ca. 25 Minuten fertig.

Zutaten für 2 Personen
2 Hähnchenbrustfilets (á 120-130gr)
4 Scheiben Parmaschinken oder anderen luftgetrockneten Schinken
2 Blätter Salbei
2 Zahnstocher
200 gr Gnochi (Fertigprodukt)
Olivenöl
Salz & Pfeffer
ca. 200-250 gr Cherrytomaten
4 EL Balsamicoessig
evtl. 1 TL Honig

  1. Ofen auf 150°C Heißluft einstellen, Cherrytomaten waschen und in eine Auflaufform legen, mit Salz und Olivenöl beträufeln und dann ab in den Ofen (die Tomaten können die ganze Zeit drin bleiben)
  2. das Innenfilet vom der Hähnchenbrust lösen und später verwenden (das ist das lose Fleischstück auf den Unterseite, ca fingerlang und-dick), das Hähnchenbrustfilet nun mit einem scharfen Messer an der Längsseite einschneiden, an der dicksten Stelle anfangen, zunächst eine Tasche schneiden, dann weiter schneiden, bis das Filet aufgeklappt werden kann
  3. Hähnchenfilet mit Schinken und Salbeiblatt belegen, eine Hälfte umklappen, so dass Schinken und Salbei noch zusehen sind, mit einem Zahnstocher feststecken, salzen und pfeffern, mit dem zweiten Stück wiederholen
  4. einen Topf mit Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und kräftig salzen
  5. während das Wasser anfängt zu kochen, eine Pfanne mit Öl erhitzen, die Saltimbocca auf jeder Seite ca. 7-8 min braten
  6. während der letzten 5 Minuten des Bratens die Gnochi ins siedende, gesalzene Wasser geben, wenn sie oben schwimmen, mit einer Schaumkelle abschöpfen und auf den Tellern verteilen
  7. die Hähnchen-Saltimbocca sind nun auch gar und die Ofentomaten sind ebenfalls schön weich, alles auf die Teller geben
  8. den Balsamicoessig in die Pfanne geben, kurz aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und falls es zu sauer ist, einen Teelöffel Honig einrühren, die Sauce über die Saltimbocca und Gnochi träufeln.
Fertig!



Montag, 13. August 2012

Kichererbsencremesuppe

Kichererbsencremesuppe
Endlich mal wieder Zeit zum Posten...hier braucht das Posten wahrscheinlich mehr Zeit als das Kochen. Diese leckere Cremesuppe schmeckt leicht und cremig und ist super schnell zubereitet, dank vorgegarter Kicherebsen.

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise oder für 2 Personen als Hauptmahlzeit
2 Dosen vorgegarte Kicherebsen (á 240gr)
1 Stange Lauch
600 ml Gemüsebrühe (instant)
125 ml Sojasahne light oder Rama creme fino
1 EL Olivenöl
60 gr Parmesan, gerieben
Pfeffer

  1. Lauch putzen, den grünen Teil einschneiden und gründlich waschen, denn dort verbirgt sich der meiste Sand, danach alles bis auf ein ca. 10 cm langes Stück des grünen Endes in Ringe schneiden, das aufgehobene Stück nun der Länge nach halbieren und in ganz feine Streifen schneiden und diese für später beiseite legen
  2. die Lauchringe fettfrei in einem Topf anbraten (fettfrei anbraten? Ja, das geht!), wenn die Lauchringe angebräunt sind, kommen die abgetropften Kichererbsen dazu, die leeren Dosen als Meßbecher verweden und 1,5 Dosen Wasser in den Topf geben und Gemüsebrühpulver dazugeben
  3. alles ca. 10 Min köcheln lassen, dann alles pürieren, die Sojasahne und die Hälfte des Parmesans dazugeben, mit Pfeffer abschmecken
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen und die feinen Lauchstreifen kross anbraten
  5. jeden Teller mit etwas gebratenem Lauch und etwas Pfeffer garnieren und mit der anderen Häfte des geriebenen Parmesams servieren
Fertig!

Sonntag, 17. Juni 2012

Glasnudelsalat mit Mango und Shrimps

erfrischend, knackiger Salat mit Asia-Thai Note
Ein etwas anderer Salat ... ideal für das Grillbuffet oder für Parties.
Hier werden viele Aromen und Konsistenzen zusammengeschmischt, damit ein wunderbares Geschmackserlebnis entsteht.
Ich verwendete das vor kurzem vorgestellte Gewürz "Buddhas Bauch" von Herbaria für das Dressing (www.herbaria.com/9/33/8/255/1/produktdetail.html). 
Wer das Gewürz nicht besitzt, der findet eine andere Dressingvariante im Rezept.

Zutaten für 3-4 Personen
200 gr Glasnudeln
1 rote Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln (ca. 5-6)
1/2 Mango (nicht zu weich)
1 rote Peperoni
200 gr Garnelen, gegart
2 EL Erdnüsse, geröstet und gesalzen
1 EL Korriandergrün, gehackt

Dressing mit Herbaria Gewürz
2 EL "Buddhas Bauch" von Herbaria
4 EL Sesamöl
2 EL Weißweinessig oder Obstessig
2 EL heißes Wasser
Dressingalternative
2 TL Fünf-Gewürze-Pulver
2 Messerspitzen Ingwerpulver
1-2 TL Salz
1 Knobizehe, zerdrückt
4 EL Sesamöl
2 EL Weißweinessig oder Obstessig
2 EL heißes Wasser

Alternativzutaten
Anstelle der Garnelen kann man auch Tofu verwenden. Am besten schmeckt geräucherter Tofu oder Tomatentofu.
Wer kein Korriandergrün mag, lässt es einfach weg oder nimmt stattdessen Petersilie.

  1. Glasnudeln nach Packungsanweisung garen, wenn sie gar sind, in einem Sieb abgießen, kalt abspülen und mit einer Küchenschere im Sieb zerschneiden
  2. Paprika waschen und in kleine Würfel schneiden, Peperoni waschen und in Ringe schneiden, Frühlingszwiebeln putzen und mit dem Grün ebenfalls in Ringe schneiden
  3. Mango schälen, am Kern halbieren (andere Hälfte als Nachtisch essen!), das Frauchtfleich in feine Streifen schneiden. Ich habe es zuerst mit einem Sparschäler in breite Streifen gehobelt und diese dann mit einem Messer in feine Streifen geschnitten.
  4. Gemüse, Mango, Garnelen, Erdnüsse und Korriandergrün mit den Glasnudeln vermischen
  5. für das Dressing alle Zutaten vermischen, über den Salat geben und unterheben
  6. den Salat für 30 min ziehen lassen
Guten Appetit!

Sonntag, 10. Juni 2012

Bio-Gewürze

Quelle: herbaria.com
Für diese Gewürze muss ich einfach Werbung machen. 
Herbaria stellt sagenhaft einfallsreiche und fantasievolle Gewürzmischungen in Bioqualität her, die nicht nur super klingen, wie "Buddhas Bauch" oder "Neptuns Traum", sondern die auch genial schmecken. Die Verpackung ist ebenfalls sehr gut durchdacht; alle Dosen sind stapelbar und haben ein extra Deckelchen, damit nichts aus Versehen verschüttet werden kann (besonders wichtig für Tollpatsche wie mich!) und damit kein Aroma verloren geht. 
Ihr bekommt sie in Bioläden wie Alnatura oder Denns. Eine 100 gr-Dose kostet ca. 8,-€, hält aber richtig lange.
Für den Geschmack bezahle ich gerne ein paar Euros mehr!


www.herbaria.com/9/33/8/255/1/produktdetail.html

Montag, 28. Mai 2012

Auberginen Pizzinis

Ein ganzes Blech voll mit leckeren Auberginen Pizzinis
Die Inspiration für dieses Rezept entstammt meinem neuen Lieblingssender im TV: Bon Gusto! Großartig, genau mein Sender. Aber einen Eintrag für den Sender will ich ja gar nicht schreiben.
Mein Lieblingsgemüse Auberginen in einem neuen Gewand! 
Etwas zeitaufwendiger ist das Rezept leider schon; mit ca. 1 Stunde Zeit muss man rechnen, aber für das leckere Ergebnis lohnt sich die Warterei. Außerdem ist nach der Zubereitung die Küche schnell wieder aufgeräumt, denn man braucht nur wenig schneiden und macht auch wenige Utensilien schmutzig.
Die Pizzinis lassen sich wie normale Pizzen belegen: d.h. alles geht! Ich belegte meine Pizzinis dies Mal mit Thunfisch und Paprika, aber auch vegetarische Belage oder auch Hawai-Style mit Schinken und Ananas sind möglich. Wie bei normalen Pizzen!
Als Beilage gab es bei mir einen gemischten Salat, aber auch als lauwarme Partyhappen sind die Auberginen Pizzinis gut geeignet.
Je nach Belag und Käsewahl sind die Pizzinis mehr oder weniger fettarm. Ich verwendete light Mozarella, aber vollfett Mozarella, Feta oder Gauda sind denkbar. 

Zutaten für 2-3 Personen
2 große, dicke Auberginen
2 Dosen Thunfisch
2 Kugeln Mozarella, light
2 eingelegte, geröstete Paprikaschoten (Konserve oder Glas)
100 gr Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
2 TL Kräuter aus der Provence oder Thymian-Oregano-Mix
Salz & Pfeffer
  1. Ofen auf 180-200°C Umluft vorheißen, Backbleche mit Backpapier auslegen
  2. Auberginen waschen, unteres Ende abschneiden, in gleich dicke Scheiben schneiden (ca. 1/2 cm dick!), Auberginenscheiben neben einander auf Backblechen verteilen, damit die Auberginen garen für 30 Min in den Ofen
  3. Tomatenmark in einer kleinen Schale mit dem zerdrückten Knobi und dem Gewürz, Salz, Pfeffer und evtl einem Teelöffel Wasser glatt rühren
  4. Paprikaschoten abtropfen lassen und in Streifen schneiden
  5. Thunfischdosen öffnen und in einem Sieb abtropfen lassen, evtl mit einer Gabel etwas zerrupfen
  6. Mozarella in dünne Scheiben schneiden
  7. nach 30 Min. die Auberginenscheiben zuerst mit der Tomatenmarkmischung bestreichen, dann auf jede Scheibe ca 1 EL Thunfisch, einige Streifen Paprika und 1-2 Scheiben Mozarella
  8. jetzt wieder für ca. 25-30 Min zurück in den Ofen und alles goldbraun überbacken lassen
Fertig!

Mittwoch, 25. April 2012

gedünsteter Lachs mit Paprikagemüse

Lachsfilet auf Paprikagemüse
Die ursprüngliche Inspiration für dieses Rezept stammt von den "Gewichtsbeobachtern", nur dass sie dieses Gericht mit Seelachs anstatt Lachs machen. Das geht natürlich auch...aber Lachs schmeckt viel besser!
Lachs ist fetter als Seelachs. Wer noch mehr Fett einsparen möchte, verwendet also Seelachs. Dieses Gericht ist generell sehr fettarm, so dass das bißchen mehr Fett durch Lachs auch nicht stört. Lachs ist sehr gesund, weil er Omega-3-Fettsäuren liefert, die der Körper nicht selbst herstellen kann, aber für das Herz-Kreislaufsystem benötigt.
Das Rezept ist wirklich küchenfreundlich und für Kochmuffel besonders gut geeignet, weil es in einer Pfanne innerhalb von 20 Minunten zubereitet werden kann. Außerdem entfällt das Schneiden fast komplett, wenn man, wie ich, geschnittene TK-Paprika benutzt. 
Entscheidet ihr euch für frische Paprika, dann braucht alles etwas länger, da ihr noch putzen und schneiden müsst.
Als Beilage passt Reis. Bei mir gibt es meistens Brötchen oder Baguette dazu!


Zutaten für 2 Personen
2 Lachsfilets (TK, je 125 gr, ohne Haut)
500-600 gr Paprika (TK, geschnitten)
(alternativ: 5-6 frische Paprika, vers. Farben)
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 TL Olivenöl
4 TL Tomatenmark
1/2 Zitrone (für Saft)
1 TL Kräuter der Provence
Salz, Paprikapulver scharf
2 TL Dill (TK)
Saure Sahne

  1. Knoblauch und Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knobi und Zwiebel anbraten, Paprika (gefroren) dazugeben und auch anbraten
  3. Tomatenmark, Kräuter der Provence, Salz, Paprika unterrühren, Lachs (gefroren) auf das Paprikagemüse legen
  4. Lachs salzen und mit Zitronensaft begießen, Deckel auf die Pfanne und alles 20 Min bei mittlerer Hitze köcheln lassen
  5. nach 20 Min den Lachs mit dem Dill bestreuen, den Dill kurz erwärmen lassen
  6. zum Anrichten zunächst etwas Paprikagemüse auf den Teller, den Lachs darauf legen und einen Esslöffel Saure Sahne dazugeben. Fertig!

Freitag, 13. April 2012

Spanisch inspirierte Grünkohlsuppe mit Kichererbsen

Grünkohlsuppe mit Kichererbsen
Wer hätte gedacht, dass man in Spanien und Portugal Grünkohl isst? Ich dachte eigentlich, dass Grünkohl eher eine deutsche, besonders eine norddeutsche Spezialität ist. Falsch gedacht! Beim Lesen eines spanischen Kochbuchs stieß ich auf einen Eintopf aus Galizien, Nordspanien, der sogenannten Blattkohl enthielt. Blattkohl ist eine Art glatter Grünkohl. Im Buch stand auch, dass dieser Eintopf auch in Portugal beliebt sei. Kichererbsen werden in der iberischen Küche ebenfalls viel verwendet.
Warum beides nicht mal kombinieren? 
Diese Suppe ist ungewöhnlich, aber auch deftig, und vor allem ist es mal ein fettarmes Kohlgericht! Durch das edelsüße Paprikapulver schmeckt die Suppe wie beim Spanier. Olé!

Zutaten für 2-3 Personen
400 gr TK-Grünkohl, bereits gehackt (aufgetaut)
1 Dose Kichererbsen (vorgekocht, ca. 280 gr Abtropfgewicht)
3 Knoblauchzehen
2 TL Olivenöl
2-3 TL Paprikapulver edelsüß 
1,5 l Gemüsebrühe (instant)
Salz
  1. Knobi schälen, in Scheiben schneiden, Olivenöl in einem Topf erhitzen, Knobi darin anbraten, Paprikapulver dazugeben und kurz mit anbraten
  2. Grünkohl dazugeben, ebenfalls kurz anbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und mindestens 30 Min köcheln lassen (je länger desto besser für den Kohl)
  3. 5 Min vorm Servieren die Kichererbsen dazugeben, damit sie sich erwärmen
  4. vorm Servieren evtl. noch mit Salz abschmecken
Die Suppe lässt sich gut vorbereiten und wieder aufwärmen. Wieder aufgewärmt schmeckt Kohl eigentlich auch am besten und somit ende ich diesen Eintrag mit einem Zitat von Wilhelm Busch:
"Wofür sie besonders schwärmt, wenn er wieder aufgewärmt."